Am 1. Dezember haben die EU-Forschungsminister ihre Schlussfolgerungen zu „Von der Zwischenbewertung von Horizont 2020 zum neunten Rahmenprogramm“ angenommen.

Sie fordern eine stärkere Kohärenz zwischen Europäischem Forschungs-und Bildungs-raum und eine bessere Verknüpfung der Nachfolgeprogramme von Erasmus + und Horizont 2020. Außerdem fordern sie attraktive Arbeitsbedingungen für Nachwuchsforscher, um die Qualität und Attraktivität der EU-Forschung zu sichern.

Die Minister unterstützen das Ziel der Kommission, das Gefälle zwischen alten und neuen Mitgliedstaaten bei der Nutzung des Programms zu überwinden. Allerdings muss die Exzellenz von Anträgen weiterhin oberstes Förderkriterium bleiben. Sie befürworten im Grundsatz ebenfalls die Expertenvorschläge für die Formulierung von „Missionen“ im neuen Programm, mit denen konkrete Lösungen für die wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen entwickelt werden sollen.

Basis für die Vorschläge der Kommission war der Bericht „LAB-APP-FAB“ vom Juli 2017, der von einer Expertengruppe unter Vorsitz des ehemaligen EU-Kommissars und WTO-Generaldirektors Pascal Lamy erarbeitet wurde.