Die Bildungsminister haben in ihrer Sitzung vom 15. Februar zu zwei zentralen Themen debattiert: die zukünftige Entwicklung des Erasmus+ Programms, sowie die Bildungsaspekte der Beschlüsse des Europäischen Rates vom Dezember 2017. Hierzu gehört die Maßnahme der Europäischen Universitäten.

Zur Zukunft von Erasmus+

In den Ergebnissen der Ratssitzung fordern die Minister ein inklusiveres Erasmus+ Programm, sowohl für benachteiligte Gruppen als auch für entlegenere Regionen, sowie eine adäquate Finanzierung des Programms. Im Rahmen der Ratssitzung kam ebenfalls die Planung der Europäischen Kommission zu Sprache im zukünftigen Erasmus+ Programm zukunftsgerichtete Studiengänge bzw. Fähigkeiten gezielter zu fördern. Genannt wurden die Bereiche Digitales, Klimawandel und weitere.

Europäische Universitäten

Im Rahmen der Debatte im Ministerrat, hat die Europäische Kommission ihre Vorstellungen zu den vom Europäischen Rat im Rahmen seiner Sitzung vom Dezember 2017 geforderten "Netzwerken Europäischer Universitäten" skizziert. Hierunter die Schaffung von mindestens 20 bottom-up Netzwerken, die Notwendigkeit nach einem geographischen Gleichgewicht (Balance zwischen Exzellenz/Qualität und geographischer Ausgewogenheit), Diversität der Netzwerke, und die Intention der Kommission, eine entsprechende Förderlinie im zukünftigen Erasmus+ Programm aufzusetzen, sowie eine Pilotausschreibung in 2018 zu starten.