Das Erasmus+ Programm wurde Mitte März um ein ergänzendes Online-Angebot erweitert. Hierdurch sollen künftig junge Menschen aus den EU-Mitgliedsländern, sowie insbesondere den südlichen Nachbarstaaten, auf virtuelle Weise zusammengebracht werden.

Den Teilnehmenden wird dabei ermöglicht, sich durch digitale Veranstaltungsformate wie beispielsweise moderierte Diskussionsrunden, transnationale Projektgruppen, aber auch offene Online-Kurse oder Advocacy-Schulungen zu begegnen und zu vernetzen. Das Programm startet mit bereits 50 geschlossenen Partnerschaften sowie 40 geschulten Diskussions-Moderatoren.

Das Online-Angebot ist als ergänzende Maßnahme des traditionellen Erasmus-Programms konzipiert und soll langfristig auch weitere Regionen der Welt umfassen.

 EU/Bottaro
Mit dem Virtuellen Erasmus+-Austausch ermöglichen wir mehr direkte persönliche Kontakte, erreichen junge Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und fördern die interkulturelle Verständigung.

Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport

Bis Dezember 2018 läuft die Pilotphase des Programms, welches im Erfolgsfall bis Ende 2019 verlängert werden soll.