Zum ersten Internationalen Tag der Bildung am 24. Januar hat die Europäische Kommission den Jahresbericht 2017 zu Erasmus+ veröffentlicht. Hieraus geht hervor, dass mehr Menschen als je zuvor an dem Programm teilgenommen haben, sowie die Anzahl der geförderten Projekte weiter gestiegen ist.

Im Jahr 2017 wurde die Rekordsumme von 2,6 Mrd. Euro in das Programm investiert; das sind 13 % mehr als 2016. 325.755 Studierende (von insgesamt über 400 000 Geförderten im Hochschulbereich) erhielten im akademischen Jahr 2016/2017 Gelegenheit zum Lernen im Ausland. Die meisten Studierenden stammten aus Frankreich, Deutschland und Spanien. Die beliebtesten Zielländer für Studierende waren Spanien, Deutschland und das Vereinigte Königreich. Die Lernmobilität in und aus Partnerländern in aller Welt wurde mit rund 34 000 Personen mit Stipendien gefördert. Insgesamt verzeichnete Erasmus+ fast 800.000 Programmteilnehmer in 2017 – ein Plus von 10% gegenüber dem Vorjahr.

Des Weiteren gibt der Bericht an, dass das Programm für Menschen aus benachteiligten Verhältnissen zugänglicher geworden sei. 2017 nahmen fast 21 000 benachteiligte Studierende und Beschäftigte an Mobilitätsmaßnahmen im Hochschulbereich im Rahmen von Erasmus + teil.

Im Rahmen der Kampagne anlässlich des 30-jährigen Bestehens von Erasmus im Jahr 2017 haben mehr als 750 000 Menschen an insgesamt 1900 Veranstaltungen in 44 Ländern teilgenommen und dabei die Bedeutung von Erasmus+ und seinen Vorläuferprogrammen unterstrichen.