Am 15. September verabschiedete das Europäische Parlament mit 566 zu 52 Stimmen bei 69 Enthaltungen seinen Initiativbericht „Wirksame Maßnahmen zur umweltgerechteren Gestaltung von Erasmus+, des Programms „Kreatives Europa“ und des Europäischen Solidaritätskorps“.

Es fordert damit die "Ökologisierung" der Kultur- und Bildungsprogramme der EU, warnt aber zugleich davor, die ursprünglichen Inhalte und Werte der Programme zu kompromittieren.

Da EU-Programme wie Erasmus+ sich auf das tägliche Leben von Millionen Europäern auswirken, sollen diese "grüner" gestaltet werden und zu dem europäischen Grünen Deal beitragen. Die Abgeordneten betonen jedoch auch, dass Maßnahmen zur Ökologisierung die ursprünglichen Werte der Programme (Mobilität, Lernen, Kreativität) beibehalten müssen und die bereits "extrem begrenzten" Budgets der Programme nicht ausgehöhlt werden dürfen.