Die Generaldirektion für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission hat eine Studie zu einer strategischen Vision für die Zukunft der Hochschulen in Europa im Bereich Forschung und Innovation veröffentlicht.

Unter Berücksichtigung der vielfältigen Hochschullandschaft in Europa untersucht die Studie, inwieweit - und wie - die laufenden Transformationen der Hochschulen am besten durch die Unterstützung der EU (z.B. politische Veränderungen, Finanzierung, rechtliche Mechanismen) begleitet werden könnten.

Die Vision wird durch europäische Werte untermauert, wie die Achtung der institutionellen Autonomie und der akademischen Freiheit, Exzellenz in Wissenschaft und Forschung durch Nutzung der Investitionen der Hochschulen in die Grundlagenforschung, die Durchführung gesellschaftlich relevanter Forschung, die Aufrechterhaltung von Vertrauen, Chancengleichheit und Inklusivität sowie Offenheit auf der Grundlage der Gegenseitigkeit gegenüber Drittländern (z.B. durch offene Wissenschaft, offenen Zugang und offene Datenansätze, bei denen Europa führend ist).

Die Studie wurde im Kontext der Mitteilung zum Europäischen Forschungsraum (Link) von der Generaldirektion für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben. Es handelt sich hierbei um einen unabhängigen Beratungsstudienbericht, der vom Centre for Strategy & Evaluation Services LLP (CSES) mit Unterstützung eines Team von hochrangigen Experten, bestehend aus Akademikern und ehemalige Akademikern, durchgeführt wurde.

Die Studie soll als Inspiration für die Entwicklung eines politischen Rahmens der EU für die Zukunft der Universitäten in den Bereichen Forschung und Innovation dienen und bietet einen wichtigen Ausgangspunkt für die politische Debatte über eine mögliche Mitteilung der Kommission über die Zukunft der Universitäten in Europa bis 2030 im Jahr 2021.

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