Am 25. März 2021 hat die EU-Kommission die nächste Runde für das weltweit größte Austauschprogramm für Studierende, Doktoranden, Lehrende und Praktikanten eröffnet: Mit einer beinahen Verdopplung des Budgets für das gesamte Programm auf 28,4 Milliarden für alle Programmbereiche in den nächsten sieben Jahren stärkt die neue Programmgeneration von Erasmus+ den gemeinsamen Europäischen Bildungsraum.

2,2 Mrd. Euro werden dem Programm aus den sogenannten externen Finanzierungsinstrumenten der EU für die internationale Dimension des Programms zur Verfügung gestellt. Mit dem finanziell besser ausgestatteten Programm sollen rund zehn Millionen Teilnehmende erreicht werden.

Die Schwerpunkte der neuen Programmgeneration von Erasmus+ spiegeln die aktuellen globalen Entwicklungen wider: Dazu zählen die stärkere Förderung von Chancengleichheit, Inklusion und Vielfalt sowie die digitale Transformation und das Thema Nachhaltigkeit. Weitere Neuerungen betreffen die zeitliche Flexibilisierung aller Mobilitäten und ihre Verbindung mit digitalen Formaten. Zudem wird die internationale Öffnung von Erasmus+ über die Erasmusländer hinaus gestärkt.

Am 25. März hat die Europäische Kommission das Arbeitsprogramm 2021 und hiermit verbunden den Aufruf für die Einreichung von Projektvorschlägen veröffentlicht. Im Jahr 2021 steht dem Programm ein Gesamtbudget von 2,45 Milliarden Euro zur Verfügung.