In dem am 19. Oktober veröffentlichten Arbeitsprogramm der EU-Kommission für 2022 ist Bildung mit Plänen für die Hochschulbildung und die Digitalisierung der Bildung prominent platziert. Auch der Jugend wird viel Aufmerksamkeit geschenkt.

Insgesamt sind 42 neue Initiativen in Vorbereitung, von denen sich 12 direkt oder indirekt auf den Wissensbereich auswirken sollen. Bei den beiden Hauptdokumenten für den Hochschulbereich, die beide bereits im Januar 2022 erscheinen sollen, handelt es sich um eine europäische Hochschulstrategie sowie einen Vorschlag für eine Ratsempfehlung zur transnationalen Zusammenarbeit im Hoch­schulbereich.

Um die Digitalisierung auf allen Bildungsebenen weiter voranzubringen, möchte die Kommission nach dem Sommer 2022 zwei Ratsempfehlungen vorschlagen:

  • zu den Voraussetzungen für die digitale Bildung, einschließlich der richtigen Ausstattung, Fortbildungskurse für Lehrkräfte und neuen Lehrmethoden
  • zur Vermittlung digitaler Kompetenzen in den Lehrplänen, u.a. durch einen von der Kommission eingeleiteten Dialog mit der Industrie zur Identifizierung neuer Qualifikationen

2022 wird offiziell das Europäische Jahr der Jugend sein und eine konkrete Maßnahme ist bereits bekannt: ALMA; ein Programm, das internationale Austauschmaßnahmen für benachteiligte junge Menschen finanzieren soll, die sich nicht in Ausbildung, Beschäftigung oder Training befinden.

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