Die Humboldt-Universität zu Berlin hat das Erasmus-Jubiläum – 30 Jahre Erasmus Programm – und 25 Jahre Erasmus an der HU Berlin – zum Anlass genommen, der europäischen Hauptstadt am 8. und 9. Mai 2017 einen Besuch abzustatten. Ziel der Gruppe von 23 Mitarbeitern aus dem International Office, den Fakultäten, Wissenschaftlern und der HU-Administration war, den politischen Rahmen des Programms und das Brüsseler Institutionengefüge näher kennenzulernen.

Das Erasmus Programm besteht seit 1991/1992 an der HU-Berlin. Lediglich sieben Studierende wagten damals das Abenteuer Erasmus. Heute, 25 Jahre später, werden durch die HU jährlich rund 700 Studierende im Rahmen eines studienbezogenen Auslandsaufenthaltes gefördert. Für die incoming Studierenden ist die HU seit Jahren einer der ersten Adressen in der Bundesrepublik Deutschland.  Erasmus+ hat sich zu einem wichtigen Instrument der Internationalisierung der Universität entwickelt.

Wer fällt die Entscheidungen zur Ausgestaltung von Erasmus+ und wie weit sind die Planungen für das neue EU-Bildungsprogramm, das 2021 starten soll? Diesen Fragen ging die Gruppe der Humboldt-Universität in ihren Treffen mit Vertretern der EU-Institutionen und Bildungspolitischen Akteuren in Brüssel nach. Die Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission lud die Universität dazu ein, ihre Kommentare und Anregungen zu Erasmus+ aktiv in die zukünftige Programmgestaltung einzubringen. Darüber hinaus diskutierte die Gruppe mit der Ständigen Vertretung der BRD bei der EU, der Landesvertretung Berlin, der EUA und der DAAD-Außenstelle. Auch die Frage „wie können wir die europäische Idee in politisch schwierigen Zeiten unterstützen und aktiv mitgestalten“ kam bei den Gesprächen – insbesondere im Europäische Parlament – immer wieder auf. Besonders gefreut hat uns daher, dass die Gruppe spontan an der aktuellen DAAD-Kampagne #EuropaBewegen mitgemacht hat: Das Foto zeigt den Berliner Bären im Europäischen Parlament!

Der DAAD in Brüssel hat die Gruppe für zwei Tage in den Räumen der Außenstelle willkommen geheißen und diesen ein hoffentlich interessantes Programm gestaltet. Neben dem Austausch rund um Erasmus+ hat dieses selbstverständlich auch Zeit für das Kennenlernen des „anderen Brüssels“ gelassen – die berühmten Pommes bei „chez Antoine“ oder die historischen Plätze der belgischen Hauptstadt.