Fahnen mit dem DAAD-Logo vor der Außenfassade der Zentrale in Bonn.

Schon ein kurzer Blick auf die Geschichte zeigt: Der DAAD verbindet Menschen und Wissenschaft. Gegründet 1925 in Heidelberg auf Initiative eines einzelnen Studenten, gehört er heute zu den bedeutendsten Förderorganisationen für den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern.

Seit seiner Gründung hat der DAAD rund zwei Millionen Akademiker im In- und Ausland unterstützt. Er wird als Verein von den deutschen Hochschulen und Studierendenschaften getragen. Seine Tätigkeit geht weit über die Vergabe von Stipendien hinaus: Der DAAD fördert die Internationalisierung der deutschen Hochschulen, stärkt die Germanistik und deutsche Sprache im Ausland, unterstützt Entwicklungsländer beim Aufbau leistungsfähiger Hochschulen und berät die Entscheider in der Bildungs-, Außenwissenschafts- und Entwicklungspolitik.
Das Budget stammt überwiegend aus Bundesmitteln verschiedener Ministerien, vor allem des Auswärtigen Amtes, von der Europäischen Union sowie von Unternehmen, Organisationen und ausländischen Regierungen.

DAAD-Präsenz weltweit

In Bonn befindet sich die Zentrale, außerdem unterhält der DAAD ein Büro in Berlin, dem auch das renommierte Berliner Künstlerprogramm angegliedert ist. Ein Netzwerk von 15 Außenstellen und 57 Informationszentren (ICs) in 60 Ländern hält Kontakt zu den wichtigsten Partnerländern auf allen Kontinenten und berät vor Ort.

Stipendien für die Besten

Aufbauend auf den bisherigen nachhaltigen Erfolgen bei der Förderung hervorragender Studierender und Wissenschaftler will der DAAD künftige Fach- und Führungskräfte für verantwortliches Handeln vorbereiten und dauerhafte Verbindungen in die ganze Welt schaffen. Er will die fachliche und kulturelle Vernetzung seiner Stipendiatinnen und Stipendiaten, Alumnae und Alumni noch stärker unterstützen.

Weltoffene Strukturen

Der DAAD wird seine Programme so gestalten, dass die Hochschulen sie zur Realisierung ihrer je eigenen Internationalisierungsstrategien nutzen können. Um den Platz Deutschlands als eines führenden Gastlandes für international mobile Studierende zu halten, müssen bis 2020 mindestens 350.000 ausländische Studierende gewonnen werden. Deren Studienerfolg soll auf dasselbe Niveau wie bei Einheimischen steigen. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll jede zweite deutsche Hochschulabsolventin und jeder zweite deutsche Hochschulabsolvent im Studium substanzielle Auslandserfahrung sammeln. Der DAAD streitet für den Platz des Deutschen als Wissenschaftssprache und tritt überall für Mehrsprachigkeit ein. Er beteiligt sich an der Gestaltung des Europäischen Hochschul- und Forschungsraums.

Wissen für Wissenschaftskooperationen

Grundlage der Tätigkeit des DAAD ist ein umfassendes und differenziertes Wissen über die Strukturen der Hochschulkooperation und die Wissenschaftssysteme weltweit. Dabei kann sich der DAAD auf die professionelle Erfahrung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und das weltweite Netzwerk der Außenstellen, Informationszentren und Lektorate stützen. Dieses Wissen wird kontinuierlich aktualisiert und für strategische Entscheidungen der Akteure bereitgestellt. Auf der Grundlage dieses Wissens wird der DAAD noch stärker seine Funktion als Impulsgeber der Internationalisierung des Wissenschaftssystems ausüben können.

Das DAAD-Netzwerk

Weltweit stellen DAAD-Mitarbeiter in 15 Außenstellen und 57 Informationszentren ihre Expertise zur Verfügung und tragen dazu bei, dass in alle seine Projekte internationale Erfahrungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln fließen.
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