Die Europäische Kommission hat eine Studie in Auftrag gegeben, welche die Bedingungen und Praktikabilität eines Europäischen Abschlusses untersuchen soll. Empfehlungen hieraus werden für Mitte 2022 erwartet.

Als Ziel für einen „Europäischen Abschluss“ nennt die EU-Kommission, Hindernisse für internationale Studienprogramme zu beseitigen und zur weltweiten Attraktivität eines Studiums in Europa beitragen zu wollen. Vision ist einen weltweit anerkannten Abschluss mehrerer Institutionen aus mehreren europäischen Ländern zu schaffen, der für innovative Lehrformen, Mobilität, Multilingualismus, Interdisziplinarität, Arbeitsmarktorientierung und vieles mehr steht.

Die EU-Kommission hat nun eine Studie in Auftrag gegeben, die diese Planungen untersuchen soll (u. a. Qualitätsmanagement, Anerkennung, Vereinbarkeit mit nationalen Regelungen). Die Studie wird durch ein Expertenpanel von Stakeholdern und Vertretern der EU-Mitgliedstaaten begleitet. Weitere Akteure sollen durch Online-Befragungen und Workshops in den Prozess eingebunden werden. Mitte 2022 sollen dann der Europäischen Kommission Empfehlungen für die Entwicklung eines „Europäischen Abschlusses“ vorgelegt werden.

In einem Online-Seminar der DAAD Außenstelle Brüssel und der Nationalen Agentur für EU- Hochschulzusammenarbeit Erasmus+ am 3. Mai wurden diese Pläne vorgestellt.