Open Doors Bericht 2025: Europa noch immer beliebtestes Ziel für auslandsmobile US-Studierende – Deutschland auf Platz 7 der Zielländer

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Der am 17. November vom Institute of International Education veröffentlichte Open Doors 2025 Report on International Educational Exchange ist die führende jährliche Referenz für den internationalen Bildungsaustausch in den Vereinigten Staaten. Im akademischen Jahr 2024/2025 haben US-amerikanische Hochschulen und Universitäten rund 1,2 Millionen internationale Studierende aufgenommen, was einem Gesamtanstieg von 5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Deutschland rangiert mit 9.123 Studierenden aus Deutschland auf Platz 3 unter den europäischen Herkunftsländern. Europa bleibt beliebteste Zielregion für auslandsmobile Studierende aus den Vereinigten Staaten.   

Die Ergebnisse im Detail  

Internationale Studierende in den Vereinigten Staaten 

Deutschland rangiert auf Platz 21 unter den Herkunftsländern internationaler Studierender in den USA weltweit und auf Platz 3 unter den europäischen Herkunftsländern (1. Vereinigtes Königreich, 2. Spanien), gefolgt von Frankreich. Mit 9.123 internationalen Studierenden aus Deutschland im Studienjahr 2024/2025 ist dabei ein leichter Rückgang von -1,2% im Vergleich zum vorherigen Studienjahr zu verzeichnen (9.230). Die New York University New York, Northeastern University – Boston und die Columbia University in New York sind die Top 3 Zieluniversitäten für internationale Studierende (2024/2025). 

Im Studienjahr 2023-2024 entfielen 39,4% der Auslandsaufenthalte auf Sommerstudienprogramme, 22,8% auf Kurzzeitprogramme von acht Wochen oder weniger. Aufenthalte von ein oder zwei Quartalen bzw. einem Semester, machten 35,5 % aus, während Aufenthalte über ein akademisches oder Kalenderjahr mit 6.635 bzw. 7.031 Studierenden lediglich 2,4 % auszeichneten. 

Bei den internationalen Studierenden in den USA lagen 2024/25 Mathematik und Informatik (25,9 %; +8,7 %) und Ingenieurwesen (18,4 %; +3,3 %) deutlich vorn, gefolgt von Betriebswirtschaft und Management (13,6 %; ±0 %) und Physik und Biowissenschaften. Kunst- und Designfächer waren rückläufig (4,2 %; –8,5 %). 

International mobile Studierende aus den USA 

Die Gesamtzahl der auslandsmobilen Studierenden aus den USA stieg 2023/24 auf 298.180 (+6,2%). Europa bleibt mit 64,1% die beliebteste Zielregion (Lateinamerika & Karibik: 10,5%, Asien: 10,2%, Ozeanien: 3,3%, Sub-Sahara Afrika: 3%, Naher Osten und Nordafrika: 1,6%, Nordamerika: 0,6%, Mehrfach: 6,5%), angeführt von Italien (7,7 % im Vergleich zu 2022-2023), Spanien (+12,8 %) und dem Vereinigten Königreich (+4,1 %). Deutschland lag mit 9.682 Studierenden auf dem siebten Platz unter den Top-Zielen und verzeichnete ebenfalls einen leichten Anstieg von 3,8 %. Während einige europäische Länder wie Frankreich (-2,1 %) und die Niederlande (-3,5 %) Rückgänge verzeichneten, zeigten Griechenland (+12,9 %) und Portugal (+22,3 %) eine deutliche Steigerung. 

Unter den auslandsmobilen US-Studierenden dominierten 2024/25 verglichen mit 2023-2024 weiterhin die Fächer Betriebswirtschaft und Management (21,7 %; +9,7 %), gefolgt von den Sozialwissenschaften (17,8 %; +6,6 %) sowie den Physik- und Biowissenschaften (8,0 %; +3,5 %), während Ingenieurwissenschaften zwar nur 5,7 % ausmachten, jedoch mit 12,3 % das stärkste Wachstum verzeichneten. 

Der Anteil indigener Studierender (American Indian or Alaska Native) stieg von 0,3% auf 0,4%, jener asiatischer oder pazifischer Herkunft von 9,6% auf 10,4%, der Anteil schwarzer bzw. afroamerikanischer Studierender von 5,9% auf 6,1% sowie multiethnischer Studierender von 5,5% auf 5,7%, während der Anteil hispanischer Studierender stabil bei 12,2% blieb und der Anteil weißer Studierender leicht von 66,4% auf 65,2% zurückging. 

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