Open Doors Bericht 2025: Europa noch immer beliebtestes Ziel für auslandsmobile US-Studierende – Deutschland auf Platz 7 der Zielländer
Die Ergebnisse im Detail
Internationale Studierende in den Vereinigten Staaten
Deutschland rangiert auf Platz 21 unter den Herkunftsländern internationaler Studierender in den USA weltweit und auf Platz 3 unter den europäischen Herkunftsländern (1. Vereinigtes Königreich, 2. Spanien), gefolgt von Frankreich. Mit 9.123 internationalen Studierenden aus Deutschland im Studienjahr 2024/2025 ist dabei ein leichter Rückgang von -1,2% im Vergleich zum vorherigen Studienjahr zu verzeichnen (9.230). Die New York University New York, Northeastern University – Boston und die Columbia University in New York sind die Top 3 Zieluniversitäten für internationale Studierende (2024/2025).
Im Studienjahr 2023-2024 entfielen 39,4% der Auslandsaufenthalte auf Sommerstudienprogramme, 22,8% auf Kurzzeitprogramme von acht Wochen oder weniger. Aufenthalte von ein oder zwei Quartalen bzw. einem Semester, machten 35,5 % aus, während Aufenthalte über ein akademisches oder Kalenderjahr mit 6.635 bzw. 7.031 Studierenden lediglich 2,4 % auszeichneten.
Bei den internationalen Studierenden in den USA lagen 2024/25 Mathematik und Informatik (25,9 %; +8,7 %) und Ingenieurwesen (18,4 %; +3,3 %) deutlich vorn, gefolgt von Betriebswirtschaft und Management (13,6 %; ±0 %) und Physik und Biowissenschaften. Kunst- und Designfächer waren rückläufig (4,2 %; –8,5 %).
International mobile Studierende aus den USA
Die Gesamtzahl der auslandsmobilen Studierenden aus den USA stieg 2023/24 auf 298.180 (+6,2%). Europa bleibt mit 64,1% die beliebteste Zielregion (Lateinamerika & Karibik: 10,5%, Asien: 10,2%, Ozeanien: 3,3%, Sub-Sahara Afrika: 3%, Naher Osten und Nordafrika: 1,6%, Nordamerika: 0,6%, Mehrfach: 6,5%), angeführt von Italien (7,7 % im Vergleich zu 2022-2023), Spanien (+12,8 %) und dem Vereinigten Königreich (+4,1 %). Deutschland lag mit 9.682 Studierenden auf dem siebten Platz unter den Top-Zielen und verzeichnete ebenfalls einen leichten Anstieg von 3,8 %. Während einige europäische Länder wie Frankreich (-2,1 %) und die Niederlande (-3,5 %) Rückgänge verzeichneten, zeigten Griechenland (+12,9 %) und Portugal (+22,3 %) eine deutliche Steigerung.
Unter den auslandsmobilen US-Studierenden dominierten 2024/25 verglichen mit 2023-2024 weiterhin die Fächer Betriebswirtschaft und Management (21,7 %; +9,7 %), gefolgt von den Sozialwissenschaften (17,8 %; +6,6 %) sowie den Physik- und Biowissenschaften (8,0 %; +3,5 %), während Ingenieurwissenschaften zwar nur 5,7 % ausmachten, jedoch mit 12,3 % das stärkste Wachstum verzeichneten.
Der Anteil indigener Studierender (American Indian or Alaska Native) stieg von 0,3% auf 0,4%, jener asiatischer oder pazifischer Herkunft von 9,6% auf 10,4%, der Anteil schwarzer bzw. afroamerikanischer Studierender von 5,9% auf 6,1% sowie multiethnischer Studierender von 5,5% auf 5,7%, während der Anteil hispanischer Studierender stabil bei 12,2% blieb und der Anteil weißer Studierender leicht von 66,4% auf 65,2% zurückging.