Joint Statement: Bildung und Ausbildung erfordern einen angemessenen Anteil am Budget von Erasmus+

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Als Reaktion auf den im Mai 2026 veröffentlichten Berichtsentwurf des CULT-Ausschusses mit Änderungsanträgen zum Vorschlag der EU-Kommission für das Erasmus+-Programm 2028–2034, haben europäische Hochschulverbände, Studierendenorganisationen und Interessengruppen, darunter der DAAD, am 2. Juni 2026 eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht.

2. Juni 2026

In dem Statement fordern die unterzeichnenden Partner, dass Erasmus+ weiterhin Europas Leitprogramm für Bildung, Lernmobilität und Zusammenarbeit bleibt und mit einem entsprechend ambitionierten Budget hinterlegt wird. Für den Erfolg des Programms sei eine angemessene Finanzierung, verlässliche Strukturen, gestärkte internationale Zusammenarbeit und verbesserter Zugang für alle zentral. Die vom Parlament vorgeschlagene Erhöhung auf 47,39 Mrd. € wird als wichtiges Signal gewertet. Der Entwurf befürwortet auch, dass der Bericht die von den unterzeichnenden Organisationen vorab geforderte Einführung von Mindestmittelzuweisungen für die einzelnen Sektoren und Aktionen des Programms berücksichtigt, sowie Synergien mit anderen EU-Programmen, etwa dem Europäischen Fonds für Wettbewerbsfähigkeit (ECF).

Der im CULT-Berichtsentwurf vorgesehene Haushaltsanteil von 73,4 % für allgemeine und berufliche Bildung stellt de facto einer Kürzung um bis zu 10 Prozentpunkte gegenüber dem derzeitigen Anteil für diesen Bereich dar. Ein geringeres Budget oder ein geringerer Anteil für allgemeine und berufliche Bildung würde unweigerlich die Möglichkeiten im gesamten Programm einschränken, den Zugang zu Mobilitätsmaßnahmen verringern und die von den Mitgliedstaaten festgelegten Mobilitätsziele untergraben.

Download-Link des Joint Statements

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