Die EU Mitgliedstaaten haben im Bildungsrat vom 26. November eine „Teilweise allgemeine Ausrichtung“ zu dem Erasmus-Programmvorschlag 2021-2027 verabschiedet.

Diese erste Position des Rates sieht keine grundlegenden Änderungen an dem Kommissionsvorschlag vor, sondern nimmt nur einzelne Ergänzungen und Änderungen in der Wortwahl vor. Die Ratsposition fordert im Unterschied zur Kommission die Beibehaltung des Namens Erasmus+ anstatt Erasmus.

Die Ratsposition wurde einstimmig angenommen. Die strittigsten Punkte aus dem Kommissionsvorschlag wurden allerdings in Klammern gesetzt. Dies bedeutet, dass sie erst zu einem späteren Zeitpunkt, bzw. in anderer Formation von den Mitgliedstaaten diskutiert und entschieden werden. Hierzu gehört:

  1. das Budget, das im Rahmen des Mehrjährigen EU-Finanzhaushalts verhandelt wird;
  2. die Assoziierung von Drittstaaten, die unter anderen von den Brexit-Verhandlungen abhängig sind;
  3. die „Discover EU“-Initiative, die von mehreren Mitgliedstaaten besonders kritisch gesehen wird.