Die EU-Kommission hat einen Vorschlag für die künftigen Prioritäten für die Zusammen­arbeit mit den östlichen Partnern der EU vorgelegt, die auch die Bereiche Bildung und Forschung betreffen.

Der Schwerpunkt der Agenda liegt auf Wiederaufbau, Resilienz und Reformen und stellt die zehn wichtigsten Ziele bis 2025 mit konkreten Verpflichtungen in allen vorrangigen Bereichen der Zu­sam­menarbeit vor. Eines der Ziele ist die Unterstützung der individuellen Mobilität von 70.000 Stu­dier­enden, Forschenden, jungen Menschen und Jugendarbeitern.

Im Rahmen des New Deal for Youth (Link) sollen die Programme Erasmus+ und Horizont Europa die nationalen Reformprozesse der Länder der Östlichen Partnerschaft im Bereich Bildung und Forschung unter­stützen, sodass mehr als 20.000 Studierende, Forsch­ende und Mitar­beit­er­innen und Mitarbeiter an einer ausländischen Hochschuleinrichtung studieren oder lehren können.

Weitere relevante Vorhaben betreffen:

  • die Unterstützung von Modernisierung und Innovation auf allen Bildungsebenen, der Verbesserung der Qualität der Lehre und der Aus­bildung im Kontext der Digitalisierung und Globalisierung – u.a. durch die Erasmus+­-Maßnahmen für den Kapazitätsaufbau;
  • die strukturierte Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Be­rufs­­bil­dungs­einricht­ung­en und Jugendorganisa­tionen in der EU und den Partner­län­dern;

Der Vorschlag für die Prioritäten bis 2025 (in Form eines gemeinsamen Arbeitspapiers) basiert auf der Gemein­samen Mitteilung: Politik für die Östliche Partnerschaft nach 2020 (Link) von März 2020 und den Schlussfolgerungen des Rates zur Politik der Östlichen Partnerschaft nach 2020 (Link) von Mai 2020.